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Das tote Pferd von Plön – ein Interview

Das tote Pferd von Plön…bitte? Totes Pferd? Plön? Und was hat das jetzt mit Musical zu tun? Als ich von diesem völlig verrückten Projekt gehört habe, brauchte ich erstmal meine Zeit, um alles zu verstehen und zusammen zu kriegen. Plön hat mir immerhin schon mal was gesagt! Denn im Kreis Plön im schönen Schleswig-Holstein habe ich schon viele viele Wochen verbracht und dort das Glück der Erde auf dem Rücken der Pferde erfahren. Wo wir dann auch bei den Pferden wären. Aber die, auf dem Ferienhof Plagmann im kleinen Prasdorf, waren alle sehr lebendig. Und mit Musicals hatte das sehr wenig zu tun!

Aber spätestens nach dem ich mir den Trailer angeschaut hatte, war ich begeistert. Und viele andere auch, denn immerhin war das Startnext-Projekt, das von Oktober 2015 bis Januar 2016 lief, erfolgreich! Viele von Euch haben sicherlich auch einen kleinen Beitrag dazugetan. Seit dem ist aber schon wieder einige Zeit verstrichen und es ist ein wenig still um das Team geworden.

Darum habe ich einfach mal angefragt, ob das Team mir nicht mal ein paar Fragen beantworten könnte. Um die Zeit bis die Serie live geht zu verkürzen, einen Einblick in die Arbeit zu bekommen und zu erfahren, wann es endlich losgeht!! Was lange währt, wird gut. Das gilt nicht nur für dieses Interview, sondern – da bin ich mir ganz sicher – auch für die aller erste Musical-Web-Serie! Aber lest selbst!

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Die wohl wichtigste Frage direkt vorweg: Wann können wir endlich in Den Genuss der Webserie kommen?

Eigentlich sollte die Serie ja letztes Jahr produziert und veröffentlicht werden. Leider hatten wir dann aber einige unerwartete Hürden zu umschiffen: Neben der Suche nach einem neuen Liedtexter hatten wir vor allem mit einer schweren Krankheit im Team umzugehen und so wussten wir „Das tote Pferd von Plön“ auf dieses Jahr legen. Die Veröffentlichung wird nun Ende dieses Jahres sein. An dieser Stelle noch einmal ein dickes Danke an unsere Unterstützer, Mitstreiter und Fans für die anhaltende Geduld und tolle Unterstützung!

Wie kann man sich den aktuellen Status Quo vorstellen? Welche Meilensteine habt Ihr schon geschafft und was steht jetzt noch an?

Aktuell finalisieren Marc Schubring (Musik & Komposition), Kevin Schroeder (Liedtexte), Florian Caspar Richter (Buch, Produktion & Musikalische Leitung) und Rainer Niermann (Buch, Regie & Produktion) die Drehbücher: Wir entwickeln also im Detail die einzelnen Episoden, Figuren und die Struktur der Geschichte selber. Das ist ein langer Prozess – wie immer beim Film. Bei „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ gab es über 25 Drehbuchfassungen. Soviele Fassungen haben wir Gott sei Dank noch nicht durch, aber es gibt eben viele Möglichkeiten die Geschichte von Anika
Schönhaube und Hajo Keller zu erzählen. Wir haben lange gesucht, probiert und überlegt, wie diese Geschichte in nur wenigen Episoden als Internetmusical am besten funktionieren kann. Mit unseren aktuellen (natürlich ziemlich schrägen) Ideen sind wir gerade ganz happy. – Parallel dazu entstehen die Songs.

Da die Produktion ja nun dieses Jahr stattfindet, haben wir die zusätzliche Zeit genutzt, um weitere Partner mit ins Boot zu holen. Wir wollten versuchen die Serie auf breitere finanzielle Beine zu stellen und Partner zu finden, durch die die Serie im Internet dann möglichst vielen Menschen zugänglich wird. Wir freuen uns riesig, dass dies auch geklappt hat. Wir können an dieser Stelle noch nichts verraten, werden die guten Neuigkeiten aber bald verkünden können.

Sobald die Entwicklungs- und Schreibphase abgeschlossen ist, geht es an die Produktion der Songs, danach an die Dreharbeiten. Hier wird es also viele, viele Personen zu kontaktieren und Terminkalender zu koordinieren geben. Drückt uns die Daumen.

Wie wird die Ausstrahlung aussehen? Werden die Folgen auf Eurer Webseite zu finden sein? Ladet Ihr sie bei YouTube hoch?

Wir sind zur Zeit noch in Gesprächen mit unseren Partnern, wie sich die Veröffentlichung genau gestalten könnte. Die Serie wird auf jeden Fall wie angekündigt frei im Internet zu sehen sein.

Wie können wir uns die Arbeit an so einem Projekt vorstellen? Welche Schwierigkeiten gab es? Und gibt es noch heute? Worauf wart Ihr vorbereitet? Womit hattet Ihr überhaupt nicht gerechnet?

Ein Projekt wie „Das tote Pferd von Plön“ hat es noch nie gegeben, ein Musical für das Internet… und dabei ist es auch inhaltlich noch schräg und verrückt. Für alle Beteiligten ist es daher eine große Herausforderung und ein Wagnis. Entsprechend hängt so ein Projekt davon ab, dass ganz viele Menschen „Ja“ sagen. Florian und Rainer waren sich anfangs nicht sicher, ob das wirklich funktionieren würde.

Aber als erstes sagten Komponist Marc Schubring und Liedtexter Heiko Wohlgemuth – und später dann natürlich auch Liedtexter Kevin Schroeder – tatsächlich „Ja“. Wir haben uns riesig gefreut und sind diesen drei Künstlern dafür ewig dankbar. Ihre Offenheit und Lust auf dieses Abenteuer hat das Projekt überhaupt erst ermöglicht.

IMG_2650Und so ging es tatsächlich weiter: Kerstin Dietrich (die Anika Schönhaube spielt), die Filmförderung Hamburg-Schleswig Holstein, neue Team-Mitglieder wie unsere PRChefin Mary McLean, unsere gesamte Filmcrew, die Darstellerinnen Pamela Zottele und Malin Steffen, das Schmidttheater in Hamburg, Musikproduzet Nico Gaik, MG Sound in Wien, musicalfreunde.de, musicals Magazin, Musicaljournalist Jürgen Heimann … und so viele mehr. Alle haben „Ja“ gesagt, haben sich mit viel Freude diesem Projekt angeschlossen und es großzügig unterstützt.

Unseren unglaublichen Crowdfundern gebührt an dieser Stelle natürlich eine besondere Erwähnung. Genauso wie Uwe Kröger, der so wunderbar offen mit unserer Idee umging und mit großer Lust und Freude für das Verrückte dann mit uns Hajo Keller erfand. Und natürlich all den anderen, wunderbaren Musicalstars, die als ‚Mordopfer’ mit dabei sind und uns im Vorfeld bereits so weitherzig geholfen haben.

Diese Antwort ist nun zu einer großen Dankesrede geraten. Aber es ist wirklich wichtig zu betonen, dass die Tatsache, das dieses Projekt überhaupt stattfindet, keine Selbstverständlichkeit ist.

Wird tatsächlich alles im Kreis Plön spielen?

Ja, die Geschichte spielt tatsächlich in Plön in der schönen holsteinischen Schweiz. Dort, und in der Fantasiewelt unserer Hauptfigur Anika Schönhaube. Die Dreharbeiten werden allerdings nicht komplett in Plön stattfinden. Wir werden im ganzen Norden unterwegs sein und auch in Hamburg und Berlin drehen. 

Wie kam es zu dem Kontakt mit Uwe Kröger? Wie war seine erste Reaktion auf Eure verrückte Idee?

DTP3Der Kontakt zu Uwe Kröger kam über einen gemeinsamen Bekannten, unseren Musikproduzenten. Uwe hat großartig reagiert, musste laut lachen, als wir ihm die Idee erzählt haben und fand die Idee sofort spannend. Nach einem ersten persönlichen Treffen in München, wo Uwe ‚Sound of Music’ spielte, wurde es dann konkret.

War es schwer die weiteren Stars zu überzeugen?

Wir hatten das Glück, das wir wirklich bei allen ohne Ausnahme auf große Offenheit stießen. Jede und jeder hatte Lust etwas Neues und Ungewöhnliches auszuprobieren.

Es soll ja 6 Folgen geben. Die Liste der Stars übersteigt diese Anzahl jedoch. Werden dann pro Folge tatsächlich mehrere Stars zu sehen sein? Wisst Ihr schon, wer gemeinsam in einer Folge zu sehen sein wird?

Ja, wir planen tatsächlich ein paar Folgen, in denen… Aber halt: Da hätten wir fast
zuviel verraten.  😉

Wie schwer ist es oder wird es sein die Drehtermine zu koordinieren? Die Stars haben alle ihre Spielzeiten in den Theatern und noch Konzerte.

Das wird in den kommenden Wochen und Monaten sicher nicht einfach. Aber wir wollen alles möglich machen. Auch hier: Daumen drücken.

Könntet Ihr euch eine Fortsetzung vorstellen, wenn die ersten Folgen gut ankommen?
Na klar.

Wer nach dem Interview mehr Fragen als Antworten hat oder einfach noch mehr über das Projekt erfahren möchte, kann mal auf dem Youtube-Kanal vorbeischauen, die Webseite besuchen oder die Facebook-Seite durchstöbern. Ich bin auf jeden Fall schon wahnsinnig gespannt und freue mich auf die erste Folge der aller ersten Web-Musical-Serie <3

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