Dirty Dancing Premiere im Musical Dome Köln

Am Donnerstag hieß es ,,Mein Baby gehört zu mir“ im Musical Dome Köln. Die neue Tour von Dirty Dancing feierte mit einer großen Premiere ihren Tourauftakt. Für mich bedeutete das wieder einen Tag in Köln. Bereits mittags erhielten wir erste Eindrücke der Show beim PressCall und am Abend hieß es dann nicht nur Premiere, sondern auch erstmalig für mich Blogger-Event! Von Mehr!Entertainment wurde ich zu diesem Abend eingeladen und war diesmal doppelt gespannt, was mich erwarten würde.

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Bereits um 18Uhr wurden wir von Julia von Mehr!Entertainment herzlichst begrüßt, sogar ein kleines Present gab es. Es wurde extra ein Teil für uns Blogger abgetrennt und dort fehlte es an nichts: Es gab eine kleine Bar, an der es sogar rosafarbene Drinks gab, eine Candybar, eine Fotowand und und und. Wirklich toll. Dort tummelten sich dann Blogger wie Susi von Susi Strickliesel, Daniel von Daniel’sView, aber auch ganz viele Lifestyle und Beauty-Blogger wie Nina Laureen, Bahar Kizilpolat und viele mehr.

Um 19.30Uhr begann dann die Show. Ich war sehr gespannt, denn wie ich ja bereits in meinem Beitrag im Juli erzählt habe, hatte ich das Stück vor einigen Jahren bereits im Metronom Theater in Oberhausen gesehen – damals noch von Stage – und war wirklich sehr enttäuscht. Ich hatte ein Musical erwartet, was es damals nicht war und was es heute auch immer noch nicht ist. Aber die neue Tour promotet dieses Stück auch nicht mehr als Musical, sondern als „das Original live on Tour“. Im Vorhinein hatte ich mit dem Termin in Köln vor einigen Monaten und natürlich der Presse-Reise zu den Proben schon viele Berührungspunkte zu dem Stück und war nun gespannt wie es mir gefallen würde!

Dieser Abend hat mir gezeigt, dass es sich durchaus lohnt Stücken eine neue Chance zu geben, wenn die Produktionsfirma wechselt oder das Stück neuinszeniert wird. Was ich am Donnerstagabend in Köln auf der Bühne gesehen habe, ist nicht mit dem zu vergleichen, was damals in Oberhausen zu sehen war. Die neue Tour trumpft mit einem neuen Bühnenbild auf. Keine LED-Leinwand mehr, sondern zwei bewegliche Elemente auf der Bühne und viele weitere Requisiten. Dadurch wird die Szenerie nahbarer, anfassbarer und auch dynamischer. Die Darsteller interagieren mit den Elementen und irgendwie bekommt das Stück so mehr Schwung. Einige Szenen wurden rausgelassen oder gekürzt, was ebenfalls dazu beiträgt, dass das Stück mehr Drive hat und sich nicht unnötig in die Länge zieht. Ein Aspekt, der die Show (im Vergleich zu Oberhausen) wahnsinnig aufgewertet hat, sind die Sänger. Tertia Botha als Leadsängerin in der Rolle der Elizabeth ist ein echter Knaller! Was für eine tolle Stimme, die wirklich perfekt zu den Songs des Stücks passt. Aber auch Konstantin Zander (Billy) und Dennis LeGree (Tito Suarez) brillieren in ihren Gesangsparts.

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Die Inszenierung des Gesangs innerhalb dieses Stücks, was natürlich vielmehr durch Tanz und Schauspiel dominiert wird, ist meiner Meinung nach wirklich gelungen. Es ist alles in einem Guss. Schauspiel, Gesang und Tanz harmonieren auf der Bühne, obwohl sie nicht von allen Darstellern im gleichen Maße ausgeführt werden.

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Als Mate Gyenei als Johnny das erste Mal die Bühne betrat, ging ein Seufzer vermutlich aller weiblichen Gäste durch den Saal: Da war er! Der Mann des Abends! Nicht nur optisch passt Mate wirklich hervorragend in diese Rolle, auch was er tänzerisch auf der Bühne leistet ist wirklich absolut großartig. Die Rolle des Johnnys wurde vermutlich mit Fokus auf Tanz besetzt, denn an der ein oder anderen Stelle hätte ich mir ein etwas emotionaleres Schauspiel gewünscht.

Anna-Louise Weihrauch ist ein ganz bezauberndes Baby. Wenn man sie auf der Bühne sieht, hat man tatsächlich das Gefühl Jennifer Grey zu erleben. Optisch kommt sie dem Original sehr nahe, aber auch ihre Sprache und ihre Bewegungen sind absolut originalgetreu.

Marie-Luisa Kaster ist eine absolut perfekte Besetzung für Penny. Man möchte eigentlich gar nicht, dass sie aufhört zu tanzen. Sie bewegt sich so grazil und mit einer solchen Leichtigkeit, dass sie einen absolut verzaubert.

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Meine persönlichen Highlights des Abends waren Natalya Bogdanis als Lisa Houseman und Benjamin Merkl als Neil Kellerman. Beide besitzen ein unfassbar tolles Gespür für Komik, spielen die Rollen mit dem nötigen Feingefühl und holen gleichzeitig das Maximum aus ihnen raus. Die Lacher des Abends gingen zu nahezu 100% auf ihr Konto! Einfach super!

Ich muss sagen, dass auch alle weiteren Rollen wirklich gut besetzt sind. Die Darsteller verkörpern ihre Rollen so, dass man tatsächlich das Gefühl bekommt gerade den Film zuschauen.

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Als Fazit muss ich sagen, dass ich wirklich froh bin dem Stück eine zweite Chance gegeben zu haben. Es ist kein Musical, richtig. Aber es ist dennoch sehenswert. Wer den Film liebt, wird auch dieses Stück lieben. Denn auf der Bühne wird man den Film erleben. Mit vielen liebevollen Details, allen Schlüsselszenen und vor allem viel viel Tanz!

Ach und absolutes Highlight des Blogger-Events war, dass wir nach der Show gemeinsam mit der ganzen Cast auf der Bühne auf die gelungene Premiere anstoßen durften! Wirklich eine tolle Überraschung und ein absolut einmaliges Erlebnis!

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