Mein Musical und die Zeit dazwischen im Ebertbad in Oberhausen

99354pAm Montag war es mal wieder Zeit für einen schönen Konzertabend im Ebertbad. Andreas Bieber trat dort mit seinem Programm Mein Musical und die Zeit dazwischen auf. Bereits eine Woche zuvor durfte ich bei seinen Proben reinschnuppern und konnte so schon erahnen, wo es musikalisch bei diesem Konzert hingehen würde. Wie so oft bei Solokonzerten holte sich auch Andi Bieber Unterstützung. Mit dabei waren Jan Ammann, Kristin Hölck und Annika Firley. Ein weiterer Special Guest wurde noch ganz geheimnisvoll auf Facebook angekündigt.  Mit einer Mischung aus Neugierde und Vorfreude ging es dann für mich nach Oberhausen.

Im Ebertbad ankommen fühlt sich für mich mittlerweile schon ein bisschen so an wie nach Hause kommen. Ich finde die Atmosphäre in diesem Theater einfach zauberhaft. Mit der Zeit haben wir natürlich auch Lieblingsplätze gefunden – ich gehöre zu denjenigen, die gerne oben auf der Empore sitzen. Ich kann dort oben die Atmosphäre und Geschehnisse auf der Bühne einfach am besten einfangen.

Das Konzert ging los und wurde zu meiner Überraschung von dem geheimen Special Guest eröffnet. Jonah den Brave eröffnete den Abend mit dem Song „A Million Dreams“ aus dem Film The Greatest Showman. Wer den Film kennt weiß, dass dieser Song von Phineas Taylor Barnum als Kind gesungen wird. Jonah den Brave ist zwölf Jahre alt und legte ein grandioses Opening hin. Zum Ende des Songs mit gesanglicher Unterstützung von Andreas Bieber. Andreas erzählte, dass er für dieses Konzert einen Mini-Bieber suchte – gefunden hat er Jonah, der optisch tatsächlich ein Mini-Bieber sein könnte, wäre er nicht jetzt schon in seinen jungen Jahren größer als unser Andi Bieber.

Der weitere Abend wurde mit Songs gestaltet, die man immer wieder gerne hört, die man besonders gerne von Andi Bieber hört und auch ein paar Songs, die man nicht bereits schon hundert Mal auf Konzerten gehört hat. Für mich war es wirklich eine tolle Mischung aus Balladen und Uptempo-Nummer sowie gute Laune Songs und dramatischen Duetten. Für jeden war etwas dabei. Aber wen wundert das bei dem großen Repertoire, aus dem Andreas Bieber schöpfen kann. Denn – für ihn war es wichtig für diesen Abend Musikstücke zu wählen, die eine Bedeutung in seinem Leben haben.

Dieses persönliche Musikkonzept wurde von einem Künstler dargeboten, der liebt was er tut. Der das Leben liebt und pure Lebensfreude ausstrahlt. Das Publikum durfte Andreas Bieber so erleben wie wir ihn alle kennen und lieben. Dabei wurde er von seinen Special Guests wunderbar unterstützt. Besonders gut gefallen hat mir Annika Firley, die in einigen Songs mit sehr harmonischen Backvocals unterstützt hat und mit Hopelessly Devoted ihre schöne Stimme auch noch mal in einem Solo präsentieren konnte. Mit Kristin Hölck bin ich jedoch nicht so recht warm geworden. Sie hatte den ein und anderen schwierigeren Song zu singen, der mir nicht ganz so geschmeidig ins Ohr ging. Bei Jan Ammann vermisste ich den überspringenden Funken, er erschien mir an diesem Abend etwas matt. Was jedoch seiner gesanglichen Leistung keinen Abbruch tat. Fans seiner tollen Stimme sind wie gewohnt auf ihre Kosten gekommen.

Ich durfte im Ebertbad mal wieder einen gelungenen Konzertabend genießen. Am Ende hab ich noch ein paar Tränchen…ok..eigentlich Kullertränen…verdrückt. Zuerst gab es als Zugabe Ich möchte nie Erwachsenen sein. Ich liebe es, wenn Andi Bieber dieses Lied singt und an der Reaktion des Publikums konnte ich erkennen, dass es wohl nicht nur mir so geht. Als dann aber wirklich letzten Songs des Abends wurde Love shine a light gesungen. Ein Lied, was ich selber in meiner Schulchorzeit gesungen habe und an die ich mich sehr gerne zurückerinner(n lasse).

Ein Gedanke zu “Mein Musical und die Zeit dazwischen im Ebertbad in Oberhausen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *