Musical Dinner im Parkhotel in Düsseldorf

dscf3066Am Sonntag war ich zum ersten Mal bei einem Musical Dinner dabei. Ein Konzert in einem solchen Rahmen hatte ich zuvor noch nicht besucht und konnte mir so richtig auch gar nichts darunter vorstellen. Wird gesungen während es Essen gibt? Sind es kleine 2er Tische oder große, runde Tische? Welche Darsteller auftreten würden, wusste ich allerdings: Zodwa Selele ist das Gesicht dieser besonderen Konzertreihe. Neben ihr standen Sascha Krebs, Carl van Wegberg und Stefanie Derner in Düsseldorf auf der Bühne. Nun war ich also gespannt, was diese 4 Darsteller auf die Bühne und die Köche auf die Teller zaubern würden.

Als wir im Parkhotel ankamen und den Saal betraten, war ich doch etwas überrascht. Es war deutlich kleiner als ich es mir vorgestellt hatte. 7 Tische mit jeweils 10 Plätzen standen für die Gäste bereit. Die Bühne war fast so breit wie der ganze Raum. Es hatte eine leichte Wohnzimmeratmosphäre – gemütlich, intim, aber dennoch sehr edel.

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Nachdem die Gäste alle ihre Plätze eingenommen hatten und jeder ein Schlückchen Wein eingeschenkt bekommen hatte, ging es los. Zodwa trat in ihrem Deloris-Outfit auf die Bühne und heizte dem Publikum mit einigen Sister Act Songs ein, auf die dann auch gleich noch ein paar Stücke aus AIDA folgten.

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Ich muss ehrlich sagen, dass die Stimmung am Anfang irgendwie ganz sonderbar war. Ich kann es gar nicht richtig beschreiben. Zodwas Moderationen wirkten unnatürlich, die Songs wurden zwanghaft inhaltlich mit Schauspiel verbunden und die Technik wollte auch noch nicht so richtig. Die Musik kam vom Band, was in so einem Rahmen auch völlig ok ist. Nur wollten die Einstellungen nicht so recht klappen und auch die Mikros waren teilweise aus ( was man in diesem kleinen Raum jedoch eigentlich nicht gemerkt hat 😀 )

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Im Laufe des Abends wurde allerdings deutlich, dass es an der Nervosität lag. Es war immerhin der erste Dinnerabend und niemand wusste wie das Programm und die Idee beim Publikum ankommen würden. Zodwa wurde zunehmend lockerer und ihre sympathische, lockere und witzige Art kam endlich so zur Geltung wie man sie von ihr kennt. Bereits nach dem ersten Gang veränderte sich die Atmosphäre – alle konnten sich entspannen und sich den Darbietungen auf der Bühne voll und ganz widmen. Wirklich besonders war die Intimität. Man war den Darstellern so nah, man konnte sich Blicken nicht entziehen. Während der Songs standen sie auch wirklich oft im „Zuschauerraum“.

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Das Essen war der absolute Hammer. Es gab 4 Gänge…für meinen Geschmack hätte es durchaus etwas mehr sein können…vor allem beim Dessert 😉 Ich vermute jetzt mal, dass die Speisen bei den weiteren Veranstaltungen andere sein werden, aber hier mal ein paar Eindrücke von unseren 4-Gängen :)

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Insgesamt war es wirklich ein sehr sehr schöner Abend. Darsteller und Publikum haben sich mit der Zeit immer mehr angenähert und hatten einfach Spaß zusammen. Es wurde gemeinsam zum Time Warp getanzt und Oh happy Day gesungen. Nachdem die erste Anspannung abgefallen war, war Zodwa eine ganz wunderbare Gastgeberin, die mit viel Herz durch den Abend geführt hat.

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Und zum Schluss noch ein paar Fotos :)

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