Thriller Live im Capitol Theater Düsseldorf

Habt Ihr auch das Gefühl, dass es zur Zeit viele Tribute Shows gibt? ABBA, Falco, George Michael, Udo Jürgens und dann kommen noch ganze Musicals oben drauf wie Tina Turner – das Musical. Wenn man darüber nachdenkt eine solche Show zu besuchen, dann befindet man sich schnell in dem Konflikt, ob es wirklich möglich ist diese Künstler zu imitieren, gleichzeitig möchte man aber auch gerne ihre Musik noch einmal live auf der Bühne erleben. Ich muss sagen, dass ich bisher selten von einer dieser Shows enttäuscht wurde. Jedoch darf ich hier nicht vergessen zu erwähnen, dass ich aufgrund meines Alters diese Künstler in der Regel auch nicht mehr wirklich erlebt habe. Aber auch meine Begleitungen und das Publikum schienen in den Shows immer viel Freude zu haben. Sowohl bei Merci Cherie als auch bei Falco – Das Musical. Nun machte eine weitere Tribute-Show in meiner Heimatstadt Düsseldorf Halt: Thriller Live. Eine Show, die die Musik von Michael Jackson feiern und auch tänzerisch an den King of Pop erinnern soll.

Michael Jackson Show

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Bat Out Of Hell im Metronom Theater in Oberhausen

Kaum wieder in Deutschland angekommen, hat es mich natürlich direkt wieder ins Musical getrieben. Mein innerer Musicalakku war doch ganz schön leer gelaufen und ich musste einfach mal wieder Theaterluft schnuppern! Da Oberhausen nicht weit weg ist und ich ja auch die Premiere von Bat Out Of Hell verpasst hatte, sollte dieses neue Musical das erste sein, was ich nach meiner Rückkehr sehen würde. Ich muss gestehen, dass ich nach der Bekanntgabe, dass dieses rockige und ja doch recht verrückte Musical nach Oberhausen kommen würde, nicht gerade begeistert war. Ich habe mir die Frage gestellt, ob dieses Stück in Deutschland funktionieren kann. Ist die Schnittmenge aus Musicalfans und Rock- bzw. Meat Loaf-Fans groß genug, um das Metronom Theater regelmäßig zu füllen? Besteht bei diesem Stück nicht die Gefahr, dass es nicht mainstream genug ist, um auch die breite Masse zu begeistern? Da ich auch mehr auf Pop, Glitzer und zauberhafte Kostüme stehe (da bin ich ganz Mädchen), stand Bat Out Of Hell auf meiner persönlichen Wunschliste für Oberhausen auch gar nicht erst drauf.

BAT OUT OF HELL

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Interview mit Lukas Witzel

Wenn man sich die Frage stellt „Wie wird man eigentlich Musicaldarsteller?“ und sich die Lebensläufe einiger namenhafter Darsteller anschaut, sieht man, dass der übliche Weg über eine Musicaldarstellerausbildung führt. Ein Studium, in dem in Tanz, Gesang und Schauspiel ausgebildet wird. Doch wie in jeder anderen Branche gibt es im Musical auch die sogenannten Quereinsteiger. Einen dieser Quereinstiege habe ich in den letzten Jahren beobachtet. Nicht bewusst oder geplant. Aber durch viele Zufälle durfte ich Lukas Witzel zum ersten Mal in Bremen in Tick…tick…BOOM erleben, dann als Hedwig in Hedwig and the angry inch und auch als Max in Otello darf nicht platzen. Zur Zeit ist er bei Tanz der Vampire in Berlin zu sehen. Dort spielt er nicht nur eine Rolle, sondern gleich mehrere: Nightmare Solo 1 sowie Cover Professor, Chagal und Herbert! Wie sein Weg zum professionellen Musicaldarsteller aussah und wie er es schafft sich alle Rollen mit ihren Texten und Wegen einzuprägen, erzählte er mir im Interview. Viel Spaß beim Lesen!

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10 Geschenkideen für Musicalfans unter 50 Euro

Musicaltickets werden an Weihnachten oft verschenkt. Denn mit ihnen kann man ein Erlebnis schenken und Musicalfans eine große Freude machen. Aber wir alle wissen, dass Musicaltickets verdammt teuer sein können. Und wenn wir einer lieben Person ein Ticket schenken möchten, bedeutet das gleichzeitig, dass wir 2 Tickets bezahlen müssen. Nicht jeder möchte oder kann so viel Geld ausgeben. Daher habe ich 10 Dinge, die deutlich günstiger sind und mit denen man jedem Musicalfan ebenfalls eine sehr große Freude machen kann

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The Greatest Musical Concert in Tokyo

Genauso gerne wie ich Musicals anschaue, besuche ich auch Konzerte. Als ich an einem meiner ersten Wochenenden hier in Tokyo auf Sightseeing-Tour war, ist mir das Plakat von „The Greatest Musical Concert“ ins Auge gesprungen. Sollte das tatsächlich ein Musical-Konzert sein? Der Titel ließ darauf natürlich hindeuten, aber da ich die Details nicht lesen konnte, war ich mir zunächst nicht so sicher. 6 japanische Musicaldarsteller (davon zwei Special Guests) und eine Darstellerin aus England (Ruthie Henshall) sollten aber tatsächlich an einem Wochenende in Tokyo mit Musicalsongs auf der Bühne stehen. Und ich wollte natürlich dabei sein! Also habe ich zwei Kolleginnen überzeugt mitzukommen und wir haben uns Ticket für die Freitagabend-Vorstellung besorgt.

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Elisabeth im Takarazuka-Theater in Tokyo

„Ein Programmpunkt und ein MUSS für Tokyo. Das Takarazuka-Theater…”, das waren die Worte meiner Patentante als sie erfuhr, dass ich für einige Monate nach Tokyo gehen würde. Und ein Video mit Ausschnitten der Inszenierung von Elisabeth hat sie auch direkt mitgeschickt. Ich muss gestehen, dass ich zuvor noch nichts von diesem Theater gehört hatte und habe erstmal Google befragt. Und es stellte sich schnell heraus, dass diese Inszenierung von Elisabeth völlig anders ist als die Versionen, die wir hier im deutschsprachigen Raum kennen. Der wohl größte Unterschied liegt darin, dass alle Rollen von Frauen gespielt werden. Für mich im Vorhinein irgendwie kaum vorstellbar. Aber die Neugierde hat mich direkt gepackt und ich hatte großes Glück! Denn während meines Aufenthalts in Tokyo stand tatsächlich Elisabeth auf dem Programm des Theaters!

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Board für Musicaltickets – musicalhaftes DIY

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Ich sage ja immer wieder: Vorfreude ist die schönste Freude. Und insbesondere bei Musicalbesuchen kann man dieses Motto sehr gut leben. Denn oft kauft man Karten schon lange im Voraus. Entweder, weil es ein so beliebtes Event ist, dass man direkt beim Kartenvorverkaufsstart zu greifen oder weil man auch noch Anreise und Unterkunft dazu buchen muss. Und dann beginnt das Warten, das auf diesen besonderen Tag hin Fiebern. Die Karten, die in dieser Zeit bereits per Post oder Email eingetroffen sind sitzen diese Zeit oft in Schubladen, in den Regalen oder an Pinnwänden ab. Eigentlich schade, denn so verliert man sie doch schnell mal aus dem Blick. Darum habe ich mir überlegt ein Board zu basteln, an dem nur Musicalkarten hängen und ganz präsent das nächste Musicalevent präsentiert wird.

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10 Dinge, die bei einem Musicalbesuch richtig nerven können

Ich habe vor ein paar Wochen ja einen Blogbeitrag mit 10 Dingen veröffentlicht, die einen Musicalbesuch noch schöner machen können. Auf die meisten dieser 10 Dinge können wir ganz bewusst Einfluss nehmen. Doch es gibt auch immer mal wieder Dinge, die super nerven können. Es sind eigentlich nie alle 10 Dinge auf einmal (Gott sei Dank!), aber das Schlimme ist, dass wir auf sie so gut wie keinen Einfluss haben. Ich denke jeder regelmäßige Theaterbesucher kennt einige dieser Dinge oder kann die Liste sogar noch ergänzen?

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König der Löwen im Shiki Theatre Natsu in Tokyo

Nach 9 Wochen bzw. 63 Tagen Theater-Abstinenz war es endlich soweit: mein erster Musicalbesuch hier in Japan stand auf dem Programm! Und welches Stück eignet sich dafür besser als König der Löwen? Jeder kennt und liebt die Geschichte und die Musik.  Daher hatte ich keine Sorgen, dass ich der japanischen Version des Musicals nicht folgen könnte. Und so richtig weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll – beim Ticketkauf? Beim Theater? Bei den Darstellern? Bei der Sprache? Beim Publikum? So viel war anders und doch war das Gefühl beim Verlassen des Theaters das gleiche wohlig warme wie immer.

Photo: Shiki Theatre Company

Photo: Shiki Theatre Company

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