Elisabeth im Takarazuka-Theater in Tokyo

„Ein Programmpunkt und ein MUSS für Tokyo. Das Takarazuka-Theater…”, das waren die Worte meiner Patentante als sie erfuhr, dass ich für einige Monate nach Tokyo gehen würde. Und ein Video mit Ausschnitten der Inszenierung von Elisabeth hat sie auch direkt mitgeschickt. Ich muss gestehen, dass ich zuvor noch nichts von diesem Theater gehört hatte und habe erstmal Google befragt. Und es stellte sich schnell heraus, dass diese Inszenierung von Elisabeth völlig anders ist als die Versionen, die wir hier im deutschsprachigen Raum kennen. Der wohl größte Unterschied liegt darin, dass alle Rollen von Frauen gespielt werden. Für mich im Vorhinein irgendwie kaum vorstellbar. Aber die Neugierde hat mich direkt gepackt und ich hatte großes Glück! Denn während meines Aufenthalts in Tokyo stand tatsächlich Elisabeth auf dem Programm des Theaters!

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10 Dinge, die bei einem Musicalbesuch richtig nerven können

Ich habe vor ein paar Wochen ja einen Blogbeitrag mit 10 Dingen veröffentlicht, die einen Musicalbesuch noch schöner machen können. Auf die meisten dieser 10 Dinge können wir ganz bewusst Einfluss nehmen. Doch es gibt auch immer mal wieder Dinge, die super nerven können. Es sind eigentlich nie alle 10 Dinge auf einmal (Gott sei Dank!), aber das Schlimme ist, dass wir auf sie so gut wie keinen Einfluss haben. Ich denke jeder regelmäßige Theaterbesucher kennt einige dieser Dinge oder kann die Liste sogar noch ergänzen?

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König der Löwen im Shiki Theatre Natsu in Tokyo

Nach 9 Wochen bzw. 63 Tagen Theater-Abstinenz war es endlich soweit: mein erster Musicalbesuch hier in Japan stand auf dem Programm! Und welches Stück eignet sich dafür besser als König der Löwen? Jeder kennt und liebt die Geschichte und die Musik.  Daher hatte ich keine Sorgen, dass ich der japanischen Version des Musicals nicht folgen könnte. Und so richtig weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll – beim Ticketkauf? Beim Theater? Bei den Darstellern? Bei der Sprache? Beim Publikum? So viel war anders und doch war das Gefühl beim Verlassen des Theaters das gleiche wohlig warme wie immer.

Photo: Shiki Theatre Company

Photo: Shiki Theatre Company

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Spardose für Musicaltickets – Musicalhaftes DIY

Musicalbesuche sind ein ganz schön kostenspieliges Hobby – das muss ich keinem von Euch erzählen. Oftmals kommen zu den Tickets noch die Kosten für einen ganzen Wochenendtrip dazu – Anreise, Unterkunft, Essen gehen… da kommt schnell einiges zusammen. Und so viel Freude wie man beim Abschließen eines Buchungsprozess verspürt…es kommt doch immer die Vernunft kurz vorbei und fragt uns, ob das jetzt wirklich die richtige Investition war. Aber sitzt man erstmal im Theater und taucht in die Welt der Musicals ab, ist das alles wieder vergessen. Um die Vernunft etwas zu besänftigten, habe ich heute ein neues DIY für Euch. Warum nicht eine extra Spardose für Musicaltickets eröffnen? So kann man etwas abgekapselt von allen anderen Ausgaben etwas Geld beiseite legen und die Spardose dann plündern, wenn genug Geld zusammen gekommen ist!

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Mein persönlicher Abschied von Disneys Musical Tarzan

An diesem Wochenende wird in Oberhausen die letzte Vorstellung von Tarzan gespielt. Eigentlich unfassbar, dass dieses Musical nach 10 Jahren nun eingestellt wird. Tarzan hat für mich eine ganz besondere Erfolgsgeschichte geschrieben. Angefangen hat diese mit der Casting-Show „Ich Tarzan, Du Jane“, die auf Sat1 lief. Damals (als ich noch Fernsehen geschaut habe), habe ich mich total über dieses Format gefreut: endlich mal etwas musicalspezifisches im Fernsehen, endlich mal eine Castingshow mit richtigen Talenten und endlich mal ausnahmslos gute Auftritte von den teilnehmenden Kandidaten. Es war eine erfrischende und qualitativ hochwertige Show, von der ich gerne mehr im deutschen Fernsehen gehabt hätte.
Und dann hatten wir die Gewinner: ein junger, talentierter, schwedischer Blondschopf und eine zauberhafte, vielversprechende und ebenso talentierte Jane. Premiere feierte Tarzan dann im Hamburg. Doch so richtig konnte ich es mir nicht vorstellen: Menschen, die Affen spielen – das kann auch ganz schön lächerlich aussehen. Und wie sollen die Affen und Tarzan überhaupt von Liane zu Liane schwingen?

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Wie überlebt man(n) Mehrfachbesuche eines Musicals?

AL7_8831Miri hat mir gesagt, dass wohl ein paar von Euch gefragt haben, ob ich noch mal einen Artikel schreiben würde. Es freut mich, dass Euch meine bisherigen Beiträge gefallen haben und was tut man(n) nicht alles, um seine Freundin zu untersützen. Als wir überlegt haben, welches Thema der Artikel haben könnte, sind wir auf das Thema Mehrfach-Besuche eines Musicals gekommen. Miri (nicht mir) ist nämlich aufgefallen, dass ich (nicht Miri) Tarzan jetzt schon vier mal gesehen habe. Ihr hättet mal ihren triumphierenden Gesichtsausdruck sehen sollen. Als wäre es ihr persönlicher Erfolg, dass ich jetzt nicht nur gelegentlich Musicals anschaue, sondern eines sogar mehrmals!
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10 Dinge, die einen Musicalbesuch noch schöner machen

Ein Musicalbesuch kann noch schöner sein als er sowieso immer schon ist? Wenn man an ein paar Schrauben dreht, finde ich das schon. Wir können uns bewusst machen, was für ein besonderes Ereignis ein Musicalbesuch ist. Und wir können schauen, dass wir in der perfekten Musicalstimmung sind. Natürlich gibt es auch Aspekte, die wir nicht beeinflussen können, beispielsweise welcher Cast zu sehen sein wird. Aber warum nicht alles optimieren, was in unserer Hand liegt und sich egal wer spielt auf einen wunderbaren Musicalbesuch einlassen.

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Starlight Express – eine neue Show zum 30-jährigen Jubiläum

Starlight Express und ich – das war vor vielen vielen Jahre Liebe auf den ersten Blick. Ich habe nach meinem ersten Besuch die CD rauf und runter gehört und das Programmheft gefühlt auswendig gelernt. Darauf folgten dann natürlich weitere Besuche. Meine liebste Tasse war meine Starlight-Tasse und auch ein Poster dürfte in meinem Zimmer nicht fehlen. Ich habe die Lieder zu Hause gesungen und die Szenen nachgespielt. Doch dann wurde unsere Beziehung schwieriger. Wir haben uns beide weiterentwickelt. Vielleicht sogar auseinander? Es kamen die Änderungen bei Starlight und irgendwie gefielen sie mir nicht. Weil sie nicht gut waren? Weil ich mittlerweile so viel andere Musicals gesehen hatte? – ich weiß es nicht.

Und in diesem Jahr kam dann das 30-jährige Jubiläum. Starlight Express wurde komplett überarbeitet. Neue Kostüme, neue Locks, neue Songs, neuer Boden, neue Effekte…. Und ich war gespannt: Würden Starlight und ich nun wieder zusammenfinden? Oder nicht?

Finale

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Monty Python’s Spamalot in Tecklenburg

Auch in diesem Jahr sind in Tecklenburg wieder zwei Musicals neben dem Kindermusical zu sehen. Letztes Jahr hatte ich schon das Gefühl, dass das zweite Stück Shrek im Schatten von Rebecca stand. Und ich muss gestehen, dass ich mir Rebecca zwei Mal angeschaut habe und Shrek gar nicht – obwohl ich so viel Positivies auch über diese Inszenierung gehört hatte. Vergleicht man in diesem Jahr die Auslastung von Les Miserables und Spamalot, scheint Spamalot ein ähnliches Schicksal zu ereilen. Doch ich wollte mich in diesem Sommer von beiden Stücken überzeugen und besuchte daher die Premiere am vergangenen Freitag.

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Foto: Holger Bulk

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